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Wasserschadentrocknung PDF Drucken E-Mail

Defekte Wasserleitungen durch Korrosion, Materialfehler, Frosteinwirkung und Heimwerkermaßnahmen, die immer wieder propagierten Schlauchschäden an Spül- und Waschmaschinen, übergelaufene Badewannen, Überschwemmungen durch Naturkatastrophen oder Löschwasser.


Dieses sollen nur einige Punkte sein, die Jahr für Jahr Schäden in Milliardenhöhe verursachen.
Leidtragende sind die betroffenen Eigentümer, Mieter und natürlich die Versicherungsgesellschaften.

Schadensbegrenzung ist gefordert. Sofortmaßnahmen nach einem Wasserschaden haben äußerste Priorität. Sofortige Behebung der Ursache und anschließender Einsatz von Trocknungsgeräten sind die einzigsten Mittel, größere Schäden an der Bausubstanz zu verhindern. Die irrige Meinung, Feuchtigkeit in einer Estrichdämmschicht (denn genau da sammelt sich das ausgetretene Wasser) würde sich mit der Zeit von alleine auflösen, kann nicht bestätigt werden.

Estrichdämmschichttrocknungen stehen an erster Stelle von Trocknungsmaßnahmen. Sei es in der
herkömmlichen Bauweise

  •  Glasfaser oder Styropor unter Betonestrich
  •  Perliteschüttung unter Gussasphalt
  •  Holzbalkendecke mit Schüttung


um nur die geläufigsten zu nennen. Wird nicht getrocknet, sorgen bakterielle + sonstige biologische
Prozesse nicht nur für unangenehmen Modergeruch. Sie gefährden durch Schimmelbildung, Fäulnis
und Zersetzung nicht nur die Bausubstanz, sondern in erster Linie die Gesundheit der Bewohner.
Dieses wird durch Veröffentlichungen in den Medien bestätigt.

Das Grundprinzip der Dämmschichttrocknung

Trockene, erwärmte Luft wird mit Komprimierungsanlagen (Seitenkanalverdichtern) in die Dämm-
schicht eingeflutet. Die trockene Luft nimmt die in der Dämmschicht vorhandene Feuchtigkeit auf,
entweicht anschließend durch die vorhandenen Randstreifen oder die von unserem Service
eingebrachten Öffnungen im Fussbodenaufbau. Durch diesen Prozess wird eine Trocknung der
Dämmschicht/Hohlräume bis zur Ausgleichsfeuchte erreicht. Um eine weitgehend zerstörungsfreie
Trocknung durchführen zu können, wird nach Möglichkeit im Randfugen-, Fugenkreuz- oder
Eckschiebeverfahren getrocknet. Auf Grund der großzügigen Bauweise sind diese Verfahren jedoch
nicht immer durchführbar.

Das Fugenkreuzverfahren

Um die Fugendüsen zu installieren, werden in den Fugenkreuzen 6 mm Bohrungen eingebracht.
Es folgt der Anschluß des Luftverteilers an den Seitenkanalverdichter. Der Belüftungskreislauf
kann beginnen. Nachteil dieses Verfahrens ist eine wesentlich längere Trocknungszeit, da aufgrund
der kleinen Bohrungen nur ein begrenztes Luftvolumen in die Dämmung eingeleitet werden kann.

Die Unterdrucktrocknung


Mit Einsatz eines Verdichters und einem vorgeschaltetem Wasserabscheider bieten wir natürlich
auch die Möglichkeit der gefährdungsfreien Trocknung. Das angesaugte Wasser wird durch den
Wasserabscheider aufgenommen und bei Maximumstand automatisch abgepumpt. In der Dämm-
schicht "stehendes" Wasser wird nicht in andere Bereiche gedrückt. Die durch Mineralfaserreste
belastete Luft wird durch einen Fensterspalt in die Aussenluft abgeleitet. Durch einen hygrostat-
gesteuerten Kondenstrockner wird das für die Trocknung erforderliche Raumklima erzeugt! Die so
erzeugte Luft kann durch Dehnungsfugen und/oder Bohrungen im Fußbodenaufbau in den Dämm-
schichtbereich des Estrichs eindringen. Die Feuchtigkeit wird aufgenommen und durch die Unter-
druckanlage abgesaugt.

 


   
 Fugenkreuztrocknung
    Randfugentrocknung
    
    
  Prinzip
    Unterdruckeinheit