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Infos

WIR TROCKNEN JEDES HAUS!

Feuchtwerte

Nachstehende Werte sollen Ihnen einen Einblick geben, wieviel Feuchtigkeit in einer Wohnung pro Tag anfällt.

Feuchtigkeitsproduktion bei einem 3-Personen-Haushalt:

menschliche Wasserdampfabgabe 3-6 kg/Tag
Kochen 1-1,5 kg/Tag
Baden, Waschen etc. 2-3 kg/Tag
insgesamt 6-10,5 kg/Tag

WÄSCHE TROCKNEN IN DER WOHNUNG (nach oben)

4 kg Wäsche gibt ca. 6-8 kg Wasserdampf beim Trocknen an die Raumluft ab; daher keine
Wäsche in der Wohnung trocknen!

Schimmelpilze & CO

ENTFERNEN VON STOCKFLECKEN UND SCHIMMELPILZEN

Nach Austrocknen der Wand können Stockflecken und Schimmelpilze abgebürstet werden, sofern
die Feuchtigkeit nicht zu weit in die Putzschicht eingedrungen ist. Danach sollte die Wand mit einem
pilztötenden Mittel gestrichen werden. Diese Behandlung muss im Abstand einiger Jahre wiederholt
werden.

Salmiak- oder Chlorverdünnungen helfen oft auch im fortgeschrittenen Stadium des Pilzbefalls. Die Gebrauchsanweisung dieser Mittel ist sorgfältig zu beachten. Stärkere Mittel (z.B. Sprühmittel auf Chlorbleichlauge-Basis) sind wegen möglicher Gesundheitsgefährdung nur durch Fachleute anzuwenden.

Als Alternative können Sie 5%ige Essigessenz oder Sodalösung einsetzen.

Richtiges Lüften

Damit Zugluft entsteht und der Austausch warmer und feuchter Raumluft gegen kalte und trockene Außenluft erfolgt, genügt bei weit geöffneten Fenstern ein stoßweises Lüften von 5-10 Minuten. Während des Lüftens sollen die Heizkörperventile geschlossen sein.

Anzeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit in einem Raum sind z.B. anlaufende Gläser, Spiegel,Fensterscheiben und -rahmen, Glasbausteine und Fliesen. Auch am veränderten Glanz von Tapeten- und Wandoberflächen oder am Geruch der Luft lässt sich zu hohe Luftfeuchtigkeit erkennen. Auf jeden Fall sollte morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen gehen gründlich gelüftet werden.

Bei kurzzeitigem Lüften verlieren die raumumschließenden Bauteile übrigens nur sehr wenig von ihrer gespeicherten Wärme. Werden dagegen in der kalten Jahreszeit Fenster ständig in Kippstellung gehalten, kühlen die raumumschließenden Bauteile stark ab. In solchen dauerbelüfteten Räumen können Feuchtigkeitsschäden auch an den Oberflächen von Innenwänden auftreten.

Richtiges Lüften ist also eine Frage der Dosierung der Frischluftzufuhr.

Sommerlüftung

Außerhalb der Heizperiode

Reichliche Lüftung im Sommer ist die wirksamste und billigste Form, um die Wohnung zu entfeuchten (kein Energieaufwand!). Häufig Durchzug herstellen und Fenster langzeitig in Kippstellung belassen. Die Austrocknung der Wohnung wird beschleunigt, wenn während des Entfeuchtens zusätzlich folgende Empfehlungen eingehalten werden:

a) die Vorhänge aus den Raumecken ziehen, am besten in der Fenstermitte zusammenschieben
b) die Raumecken am Fußboden freimachen
c) die Wäsche- und Kleiderschränke weit öffnen. Dadurch wird die Luft gut an die Raumoberfläche und Möbelinhalte herangeführt.

In Zeiten, in denen in der Wohnung ein hoher Feuchtigkeitsanfall gegeben ist (Kochen, Baden,Waschen etc.), soll unmittelbar danach, am besten aber gleichzeitig, gelüftet werden.

Winterlüftung

Innerhalb der Heizperiode
Verstärktes Heizen und Lüften am Beginn der Heizperiode. Hierzu ist folgende Vorgangsweise notwendig:

a) Durchlüften der Wohnung ca. 10 min lang bei weit geöffnetem Fenster und am besten mit Durchzug
b) Alle Fenster schließen und die Wohnung voll aufheizen
c) Nach 3 bis 4 Stunden ist die Luft gesättigt und nun ist der Vorgang a) und b) zu wiederholen

Am wirksamsten und schnellsten wird die Wohnung ausgetrocknet, wenn dieser Vorgang bei kühlem und trockenem Wetter erfolgt (kalte Luft enthält nur geringe Feuchtigkeit und kann, wenn sie aufgeheizt wird, große Feuchtigkeitsmengen aufnehmen). Diese Vorgänge sind täglich 3 bis 4 Mal durchzuführen.

Die Dauer der Austrocknung richtet sich nach dem Feuchtigkeitszustand der Wohnung. Ein Erfolg kann jedoch erst frühestens nach 2 Wochen sichtbar werden.

Richtiges Heizen

Es muss in allen Räumen einer Wohnung genügend geheizt werden, damit die Innenoberfläche von Außenbauteilen ständig warm genug gehalten wird. Die Nachtabsenkung der Heizungsanlage sollte nicht zu drastisch ausfallen, weil ein rasches Hochheizen den Einspareffekt zunichte macht.

Besonders schädlich ist es, wenn unbeheizte Räume zeitweise von anderen Räumen aus „überschlagen“, d.h. mitbeheizt werden und warme, feuchte Luft auf kalte Innen-Oberflächen unbeheizter Räume trifft. Wer nachts bei offenem Fenster schläft, sollte daher die Schlafzimmertür geschlossen halten.

Kontrolle Staubanfall

Wo Wände feucht werden, setzt sich vermehrt Staub ab (daher die dunkle Färbung feuchter Stellen) In Verbindung mit Feuchtigkeit bildet Staub einen idealen Nährboden für Schimmelpilze. Daher sollte auch hinter den Möbeln an Außenwänden Staub regelmäßig entfernt werden.

Abschließend sei bemerkt, dass auch die beste Wärmedämmung Feuchtigkeitsschäden nicht ausschließt, wenn nicht richtig geheizt und gelüftet wird.

Richtige Möbelierung

Möbel, Bilder und Vorhänge an den Außenwänden behindern den Wärmeübergang von der Raumluft an die Außenwand. Reichen die Stellflächen an den Innenwänden von Räumen nicht aus, sollten die Möbel mindestens 10 cm von der Außenwand und den Wandecken abgerückt werden (Möbel im Sockelbereich – Belüftungsöffnungen erforderlich), damit warme Raumluft die Außenwand umstreichen kann. Direkt an Außenwände gerückte Möbel wirken wie eine Innendämmung ohne Dampfsperre und führen sehr häufig zu Feuchtigkeitsschäden.

Bitte beachten Sie, dass die Wärmeabgabe bei Heizkörper größtenteils in der Ansichtsfläche erfolgt. Heizkörperverkleidungen vermindern die Wärmeabgabe an den Raum um bis zu 35 %. Vor dem Heizkörper angebrachte Vorhänge (Store und Seitenteile) können, je nach Dichte, eine ähnliche schlechte Wärmeabgabe bewirken.

Heizkörper sollten daher unbedingt freigehalten werden!